Dänemark: ein Naturparadies zwischen Nord- und Ostsee

Das kleine Land Dänemark trennt Nord- und Ostsee. Heide und Dünen prägen sein Landschaftsbild. Scheinbar endlose Sandstrände laden zu Spaziergängen an der vom Wind aufgewühlten See ein. Hier kann man so richtig durchatmen! Hin und wieder erblickt man ein niedliches Häuschen mit Reetdach zwischen den Dünen. Wer Ruhe inmitten der Natur fernab des städtischen Trubels sucht, ist in Dänemark richtig.



Das Königreich Dänemark ist eine parlamentarische Monarchie und zählt 5,6 Millionen Einwohner – das ist etwa so viel wie Iraks Hauptstadt Bagdad. Was viele nicht wissen: auch Grönland und die Färöer, eine Inselgruppe im Nordatlantik, gehören zum dänischen Staatsgebiet. Das Mutterland nördlich von Deutschland zwischen der skandinavischen Halbinsel und Mitteleuropa umfasst eine Fläche von rund 43.000 Quadratkilometern.

Naturerlebnisse pur

Mit einer außergewöhnlich langen Küstenlinie von mehr als 7.000 Kilometern ist Dänemark ein echtes Paradies für Strandliebhaber. Daneben bietet das Königreich unberührte und leicht zugängliche Natur: hinter den Dünen befinden sich Moore und Sümpfe zwischen Heide und Wäldern, Flüssen und Bächen – eine faszinierende Vielfalt. Das ganze Land ist mit Rad- und Wanderwegen durchzogen. Die Nordseeküste im Westen unterscheidet sich sehr von der milden Ostseeküste, wo die Strände besonders flach sind. Auf der östlich gelegenen Insel Bornholm gibt es sogar eine Felsenküste.

Nicht nur die dänische Natur lohnt sich – drei Sightseeing-Tipps

    Freistadt Christiania: Die alternative Wohnsiedlung wurde 1971 gegründet und befindet sich im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn. Ihre Einwohner betrachten sich als autonom – sie haben eine eigene Staatsflagge sowie eine Freiheitsstatue. Fernab von Bauvorschriften kann man hier skurrilste Wohnhäuser und Bauten entdecken. Der Traum von Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung soll hier Wirklichkeit werden. Nach anfänglichen Problemen betrachtet die dänische Regierung die Freistadt nun als soziales Experiment.

    Legoland Billund: Dänemark ist das Heimatland von Lego. Ein Paradies für alle Lego-Fans ist der Freizeitpark des international bekannten Spielzeugherstellers in Billund. Hier kann man spannende Themenwelten im Miniaturformat mit in Lego-Bausteinen nachgebauten Wahrzeichen aus allen Teilen der Welt bestaunen. Daneben gibt es mehr als 55 Attraktionen in Form von Fahrgeschäften – Spaß für die ganze Familie.

    Dom zu Roskilde: Die Domkirche in Roskilde auf der Insel Seeland gehört seit 1995 zum geschützten Weltkulturerbe der UNESO. Das imposante, aus dem 13. Jahrhundert stammende Bauwerk gilt als das erste Backsteingebäude im gotischen Stil, das später zum Vorbild für die Backsteinarchitektur in ganz Nordeuropa wurde. Die Domkirche ist der traditionelle Begräbnisort der dänischen Könige.

Wissenswertes für die Reise

    – Dänemark ist zwar seit 1973 Mitglied der Europäischen Union, hat jedoch seine Währung, die Dänische Krone (DKK), beibehalten. Das Gute: in vielen Geschäften kann man auch mit dem Euro bezahlen, das Wechselgeld bekommt man aber in der Landeswährung zurück.
    – Für alle, die ein Ferienhaus mieten möchten: diese befinden sich oft an abgelegenen Küstengebieten – man ist im wahrsten Sinne des Wortes unter sich. Bis zum nächsten Supermarkt sind es oft mehrere Kilometer, ein Auto ist also dringend zu empfehlen. Auch der Handyempfang ist hier häufig schlecht bis gar nicht vorhanden. Moderne Ferienhäuser verfügen jedoch über WLAN.
    – Und zu guter Letzt: Dänemark ist vergleichsweise teuer. Insbesondere für Lebensmittel und den Restaurantbesuch muss etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden als in Deutschland.

Bildquelle: privat

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