Das ehemalige „Venedig des Ostens“ – Ayutthaya

Circa 80 km nördlich von Thailands Hauptstadt Bangkok entfernt liegt einer der wohl interessantesten Anziehungspunkte für Besucher, die alte Hauptsstadt des Königreiches Siam, Arutthaya.

Von den Khmer gegründet, wurde Arutthaya 1351 zur Hauptstadt des Reiches und schon anfang des 15. Jahrhunderts war die Stadt zu einer der mächtigsten Asiens geworden, was rund 400 Jahre so bleiben sollte.

Mit über einer Million Einwohnern war sie größer als zum Beispiel das damalige London. Arutthaya bildete eines der größten Handelszentren weltweit. Kaufleute aus China, Indien, Persien, Japan, Frankreich, Portugal, Holland oder England nutzten die Stadt als Umschlagspunkt für ihre Waren. Zudem wurde der Reichtum durch sehr ertragreiche Ernten aus der fruchtbaren Zentralebene noch größer.

Auch kulturell entwickelte sich die Stadt rasant. Architektur, Literatur und Malerei galten als wegweisend. Sie wurde damals auch „das Venedig des Ostens“ genannt. Beeindruckende Tempel, Paläste und Kanäle prägten das Stadtbild.

Noch heute kann man das beliebteste Material dieser Stadt sehen: Gold.

Doch genauso schnell wie die Stadt zur Blüte gelangt war, war sie auch dem Untergang geweiht. 1767 wurde Arutthaya von den Burmesen eingenommen und zerstört.

Heute sind nur noch Ruinen vom einstigen Zentrum übrig, aber schon allein diese können einem die damalige Pracht verdeutlichen. Allein schon eine Besichtigung der diversen Tempelanlagen lohnt sich, wobei der „Tempel der Großen Reliquie“ (Wat Mahatat) der wohl Schönste ist.

Von Bangkok aus werden diverse Touren in die einstige Hauptstadt angeboten. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!

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