Das Porsche-Museum in Stuttgart – Spektakuläre Architektur und heiße Flitzer

Mitten in der Automobilkrise baut sich das Traditionsunternehmen Porsche in seinem Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen einen Ort um die Firmengeschichte glanzvoll zu präsentieren. Das neue Porsche-Museum glänzt aber nicht nur durch seinen Inhalt, allein schon die Architektur ist spektakulär.

Letztes Jahr feierte Porsche sein 60-jähriges Jubiläum, nur die richtige Location fehlte um sich adäquat zu präsentieren. Mit dem neuen Museum wäre dieses Problem ja wohl gelöst.

Das Wiener Architekturbüro Delugan Meissl hat beim Bau des Gebäudes ganze Arbeit geleistet, denn lange galt die Konstruktion unter Fachleuten für gar nicht durchführbar. Der gesamte Komplex erweckt den Eindruck zu schweben, denn die 5.600 m² Ausstellungsfläche stehen auf nur drei großen Säulen, in denen Aufzüge und Besucherrolltreppen untergebracht sind.

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Im Gebäude befinden sich neben der Ausstellung auch ein Gourmet-Restaurant, eine Dachterrasse und große Veranstaltungsräume. In Zukunft will Porsche hier auch einige Events veranstalten.

Im Museum selbst erwartet die Besucher eine riesige gläserne Werkstadt, wo Technikfans bei der Produktion der legendären Sportwagen zugucken können. Neben der Geschichte des Unternehmens gibt es natürlich in erster Linie Autos zu bestaunen: von einer effektvoll ausgeleuchteten Karosserie des Klassikers Porsche Typ 64 bis hin zu einem umgekehrt an der Decke befestigten Porsche 956, der zeigen soll, dass das Auto mit einer Spitzengeschwindigkeit von 321,4 km/h theoretisch auch an der Decke fahren könnte.

Erwartet werden im neuen Porsche-Museum rund 200.000 Besucher im Jahr. Ansehen lohnt sich!

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