Der Louvre – Weltbekanntes Museum im Herzen Paris

Schon mal was von der Mona Lisa gehört? Spätestens seit Dan Browns Da Vinci Code sicherlich. ;-) Und wo kann man das berühmteste Lächeln der Malerei bewundern? Richtig, im Louvre in Paris. Jährlich kommen tausende von Menschen aus aller Welt hierher um einen Blick auf auf die fast 35.000 Exponate aus einer Sammlung von 380.000 Werken zu erheischen.

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Wenn man den Louvre heute sieht, kann man sich fast nicht vorstellen, dass das Gebäude über Jahrhunderte hinweg ein riesige Dauerbaustelle war. Im 12. Jahrhundert von Philippe-Auguste als eine Art Trutzburg errichtet. Doch bereits im 14. Jahrhundert ließ Karl V. fast das ganze Gebäude abreißen und als königliche Residenz wieder aufzubauen. Bis 1682, wo Ludwig XIV. mit seinem Gefolge nach Versaille umzieht, ist der Louvre herrschaftlicher Palast. Doch jeder König ließ ihn wieder nach seinen Vorstellungen umbauen und natürlich hatte jeder Architekt wieder eine andere Idee als sein Vorgänger.

Und so ist es also auch nicht verwunderlich, dass nach dem Umzug des königlichen Hofes, die Stadt das Gebäude ziemlich verwahrlost übernimmt, das Dach fehlt und teile sind noch, oder mal wieder, im Rohbau. Die Académie Francaise zieht hier nun ein und einige Räume werden von Künstlern als Wohnung und Atélier genutzt.

Erst Napoleon macht aus dem Louvre wieder einen Herrschaftssitz. Doch 1873 ist die Karriere des Gebäudes als Heimat der Regierung endgültig vorbei. Der Präsident Frankreichs zieht in den Élysée-Palast. Zu dieser Zeit entsteht auch langsam eines der größten Museen der Welt.

Auf einer Fläche von 60.000 m² gibt es ganze acht verschiedene Abteilungen von der Antike bis zur Gegenwart. Man kann sich hier also auf der Suche nach der Mona Lisa, der Venus von Milo oder einem echten Dürer, Rembrandt oder Hieronymus Bosch wirklich verlaufen. Daher sollte man, wenn man das Museum besucht auch Prioritäten setzen, sonst ist man nach einer Woche immer noch hier und hat immer noch nicht alles gesehen.

Der Eingang zum Musée du Louvre befindet sich unter der berühmten Glaspyramide vor dem Gebäude, die inzwischen schon einem weiteren Wahrzeichen der Stadt Paris geworden ist. Wenn man Pech hat, sind die Schlangen zu den Kassen sehr lang (Wartezeiten von 3 Stunden sind keine Seltenheit…) Kleiner Tipp: Bestellt die Karten vorher telefonisch…

Aber auch wenn man nicht reinkommen sollte, kann man den Tag in dieser Gegend der Stadt wunderbar verbummeln. Der Louvre liegt direkt an der Seine. Malerisch! Neben ihm schließen sich die Tuilerien, ein großer wunderschöner Park an, und zur Champs-Elysée ist es auch nicht weit.

Noch ein letzter kleiner Tipp von mir: Wenn ihr von dem Lärm, den Straßen und den vielen Menschen genug habt. Geht zur Madeleine, eine furchtbar hässliche Kirche mitten auf einem fetten Kreisverkehr. Doch die Wände sind so dick, dass es innen vollkommen ruhig ist. Man kommt also vom Autolärm mit einem Mal in direkte Stille…

Weitere Infos auf der deutschsprachigen Seite des Louvre louvre.de…

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