Der praktische Reiseführer für Ihr Smartphone: die besten Urlaubs-Apps

Jemand tippt auf seinem Smartphone rum

Jemand tippt auf seinem Smartphone rumIn der Arbeit- und Alltagswelt ist das Smartphone zum ständigen Begleiter geworden. Immer mehr Apps helfen nun auch dabei, wenn man ausspannen und Urlaub machen will. 16 nützliche Reisebegleiter für Android und iOS-Smartphones hat die Stiftung Warentest jüngst getestet.

Reiseführer und Restaurantstipps via Apps

Dicke Bücher müssen die Besitzer eines Smartphone nicht mehr mit in den Urlaub nehmen. Der klassische Reiseführer lässt sich durch eine große Auswahl an Apps ersetzen. Testsieger wurde der kostenlose Reiseführer von ITS für etwa 100 Reiseziele. Da die Informationen aufgrund des kleinen Bildschirms sehr knapp ausfallen, bietet die kostenlose App „Wikihood“ ergänzend eine Übersicht über alle Wikipedia-Artikel über den Ort, an dem sich der Smartphone-Nutzer befindet. Auf der Suche nach einen guten Restaurant hilft die App des Bewertungsportals Qype. Man erfährt nicht nur, welche Gaststätten sich in der Umgebung befinden, sondern kann auch die Bewertungen anderer Nutzer einsehen. Auch nach Geschäften, Sehenswürdigkeiten und Hotels kann mit Qype gesucht werden.

Dolmetscher und Währungsrechner

Eine andere Kategorie sehr nützlicher Apps für den Urlaub sind Dolmetscher und Währungsrechner. Bei den Übersetzungsprogrammen liegt der kostenfreie „Google-Übersetzer“ mit seiner sehr einfachen Benutzungsoberfläche vorne. Weltweit hilft er mit 65 Sprachen. Es ist sogar möglich, einen Text mit der Kamera des Smartphone zu fotografieren. Zuverlässig erkennt die App den Text; nicht immer so zuverlässig ist jedoch die Übersetzung. Die Tester bemängelten einige Übersetzungsfehler. Wer fremde Währungen nicht im Kopf umrechnen möchte, kann die Preise schnell und bequem mit der App „Converbot“ (iOS, 1,79 EUR) oder der App „Convert Pad“ (Android, 1,99 EUR) umrechnen. Auch Längen, Flächen, Volumen und andere Maßeinheiten können umgerechnet werden – auch das ist im Ausland oft nützlich.

Kostenfalle und Datenschutz

Die Stiftung Warentest weist daraufhin, dass Apps, die eine Internetverbindung brauchen, im Ausland zur Kostenfalle werden können. Zwar gelten innerhalb der EU Preisobergrenzen von 53 Cent pro Megabyte Datenvolumen. Doch in Nicht-EU-Ländern, wie der Schweiz und der Türkei können deutlich höhere Kosten anfallen. Auch gehen nicht alle Apps sorgsam mit dem Datenschutz um. Viele Apps ermitteln persönliche Daten und geben sie weiter, um Nutzerprofile zu erstellen.

Foto: Fotolia, 36533515, Jess Yu

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