Dresdner Zwinger

Deutsche Sehenswürdigkeiten klingen erstmal weniger spannend. Der Dresdner Zwinger ist allerdings auf jeden Fall einen Besuch wert, denn hier trifft Moderne auf Barock.

Der Zwinger ist einen Besuch wert ... ©Olivier Bruchez/flickr.com

Der Zwinger ist einen Besuch wert ... ©Olivier Bruchez/flickr.com

Neben dem Schloss Pillnitz hat Dresdnen noch den Dresdner Zwinger.. Hört sich erstmal uninteressant und bedrohlich an. Ist es aber nicht- ganz im Gegenteil.

Der Dresdner Zwinger ist mit dem Kronentor, dem Nymphenbad, seinen Pavillons, seinen Steinarbeiten wie  Putten, Bögen, Säulen ein beeindruckendes Bauwerk, dass seine Geschichte im 18. Jahrhundert und somit in der Barockzeit hat. Kling schön, oder? Sein Namen kommt daher, da „Zwinger“ damals die Bezeichnung für das Gelände war welches mit Gräben durchzogen war und sich in einem Festungsbau befand. Auch nachts ist der Dresdner Zwinger einen Rundgang wert: Da er besonders schön mit Licht und Scheinwerfern beleuchtet wird, hat er besonders Abends einen unwiederstehlichen Zauber.

Es wurde viel zerstört, aber nicht vernichtet
1709 wurde der erste „Grundstein“ zum Zwinger Dresden gelegt: August der Starke beauftragt Matthäus Daniel Pöppelmann mit dem Bau der Orangerie für die Züchtung seltener südländischer Gewächse. Ein Jahr später wurde dann mit dem Bau des Wallpavillons begonnen. So wurde dann über 50 Jahre die ersten Teil des Zwingers aufgebaut. Leider wurde 1759/1760 während des Siebenjährigen Krieges, 1806-1813 durch den Napoleonischen Krieg, 1849 wegen der Mai-Kämpfe während der Revolution immer wieder Teile des Zwingers und 1945 wegen des Krieges komplett zerstört. Zum Glück konnte man ihn bisher immer wieder retten. Seit 1993 ist er Bestandteil des Schloßbetriebes „Staatliche Schlösser und Gärten“.