Hamburgs Nachtleben: Diese Clubs muss man gesehen haben

Hamburgs Nachtleben: Diese Clubs muss man gesehen haben

Das berühmt berüchtigte Nachtleben gehört genauso zu Hamburg wie Hafen, Michel und Elbphilharmonie. Wer einen Städtetrip in die Hansestadt plant, setzt deshalb auch einen nächtlichen Ausflug auf die To-do-Liste. In welchen Clubs es sich am besten feiern und tanzen lässt, verraten wir hier – von Low Budget bis High End ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Zum Start in den „Feierabend“

Für den Start in einen gelungenen „Feierabend“ im Sommer steuert man zunächst das Hamburg del Mar (St.-Pauli-Landungsbrücken/Parkdeck am Hafen) an. Der Eintritt in die chillige Strandbar ist frei, die Getränke sind mit 3,50 für Softdrinks und Bier sowie rund neun Euro für den Cocktail zwar keine Schnäppchen – dank des Karibikfeelings unter Palmen sind die Preise es aber absolut wert.

Wer sich danach nicht entscheiden kann, in welchen Club es gehen soll, bricht zum Beispiel zu einer Partytour wie von Sightseeing Kontor auf. Ein Partyguide zeigt dabei angesagte Locations auf der Reeperbahn. Dort findet man zum Beispiel auch das Grünspan: Rock, Alternative, Indie und Nu-Metal werden den Besuchern dort präsentiert. Der Klub ist seit 1968 eine feste Größe auf dem Kiez (Große Freiheit 58) und bietet seinen Gästen Undergroundsounds vom Feinsten – inklusive dunstiger Atmosphäre, wie man es von einem echten Rockschuppen erwartet.

Auf eine Musikrichtung lässt sich das Fundbureau nicht eingrenzen. Stattdessen finden in den Katakomben-ähnlichen Räumlichkeiten in der Stresemannstraße regelmäßig Live-Konzerte und Tanzabende statt – mal mit Klassik, mal mit Metal, Techno oder Reggae. Der Eintritt kostet je nach Event fünf bis zehn Euro.

Drei in Eins im Bunker an der Feldstraße

Unweit vom Millerntor-Stadion in St. Pauli thront der Feldstraßen-Bunker. Hier findet das Partyvolk gleich drei Clubs. Das Uebel & Gefährlich (und das dazugehörige Turmzimmer) wird nicht nur für Elektro-, Hip-Hop- und Indie-Partys, sondern auch für -Konzerte genutzt. Von der Dachterrasse im vierten Stock hat man einen atemberaubenden Blick über Hamburgs Panorama. Eine Etage höher befindet sich das Terrace Hill. In stylischer Atmosphäre tanzt man dort zu Elektro, Hip-Hop und Crossover. Tickets für die Veranstaltungen kosten ab zehn bis 15 Euro.

Nobel-Partys an der Mönckebergstraße

Wer es sich des Nachts in Hamburg richtig gut gehen lassen und sich unter die A-Liga der deutschen Prominenz mischen will, ist im Privileg Memberclub gut aufgehoben. Hier veranstaltete Michael Ammer ab 2007 seine berühmten Modelpartys und noch heute schauen regelmäßig Til Schweiger, Kay One, Nastassja Kinski oder H. P. Baxxter im Levantehaus (in der Mönckebergstraße 7) vorbei. Um dort hinein zu kommen, müssen sich die Gäste angemessen kleiden, beim Türsteher mit Visitenkarte vorstellig werden und nicht geizen: Der Eintritt ist mit 15 Euro noch human, ein kleines Wasser kostet fünf Euro, der Gin Tonic 14 Euro, die Champagnerflasche ab 105 Euro. Es wird erwartet, dass man die Korken knallen lässt, um ein zweites Mal neben dem riesigen 18.000-Liter-Aquarium mit 500 Fischen (das größte private Fischbecken Europas) zu House- und Hip-Hop-Beats namhafter DJs tanzen zu dürfen.

Bild: Thinkstock, 84460592, Monkey Business, Monkey Business Images

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