Das „Inamo“ in London – Willkommen im Restaurant der Zukunft

Wer kennt diese Situation nicht? Man sitzt gemütlich im Restaurant, möchte sich eigentlich nur einen schönen Abend mit Freunden machen und dann wartet man auf den Kellner mit der Bestellung. Und wartet und wartet… Hat man es dann endlich geschafft, möchte man vielleicht noch etwas nachbestellen oder nochmal die Karte sehen. Zudem kann die Wartezeit manchmal auch ganz schön langweilig sein. Anders ist da das Restaurant „Inamo“ in London.

Bei diesem Restaurant kann man wirklich von der Zukunft sprechen, denn so könnte es bald überall aussehen, da das Konzept bei den Gästen einschlägt wie eine Bombe. Und auch die Medien weltweit berichten über diese besondere Form der Gastronomie.

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Denn das Konzept ist so bisher einzigartig. Im „Inamo“ werden die Karten nämlich auf die jeweiligen Tische projiziert. Man kann dann manuell und vor allem in aller Ruhe durch die Gerichte via Touch Pad scrollen. Zu jedem Gericht oder Getränk gibt es noch Bilder und Beschreibungen abzurufen. Die Bestellung muss der Gast dann auch nicht extra einem Kellner mitteilen, sondern man schickt sie direkt an die Küche.

Euch nervt das Design am Tisch? Kein Problem, denn an jedem Tisch stehen sieben unterschiedliche Designs und Stimmungen zur Auswahl, die dann so wie auch die Karte von Projektoren auf den Tisch geworfen werden. Und auch die Wartezeit kann man sich mit dem“Cyber-Tisch“ verkürzen. Es wurden auch ein paar Spiele einprogrammiert, wie z.B. Schiffe versenken. ;-)

Zwischendurch kann der Gast jederzeit nachbestellen und auch den Zwischenstand seiner Rechnung abfragen um unangenehme Überraschungen vorzubeugen. Nach dem Essen kann man sich dann auch gleich auf diesem Weg ein Taxi für die Heimfahrt bestellen oder sich über die Clubs in der Nähe zum Weiterziehen informieren.

Das Essen im „Inamo“ im Londoner West End ist zudem auch noch exquisit und preislich sogar machbar. Es hat sich auf die asiatische Küche spezialisiert und aus den verschiedenen Einflüssen, Japanisch, Thai, Chinesisch etc., interessante kleine und große Gerichte kreiert. Der Chefkoch ist einer der besten des Landes auf dem Gebiet „Oriental Fusion“. Man muss hier aber nicht zwangläufig essen, denn das „Inamo“ ist gleichzeitig auch eine Bar mit extrem leckeren Cocktails.

Und zum Glück müssen die Kellner auch nicht um ihren Arbeitsplatz bangen, denn sie servieren das Essen und stehen natürlich für Fragen zu den einzelnen Gerichten und auch zum System zur Verfügung.

Einen Besuch im „Inamo“ kann ich jedem, der gerade in Englands Metropole ist, nur empfehlen. Das ist Erlebnisgastrononmie auf hohem Niveau, die auch noch extrem viel Spaß macht.

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