Kapali Carsi – der große Basar in Istanbul ist einsturzgefährdet!

Kapali Carsi, was im Deutschen soviel wie großer, überdachter Basar heißt, ist der Name eines aus dem 15. Jahrhunderts stammenden Geschäftsviertels, das einen der schönsten Basare in Istanbuls Altstadtviertel Eminönü beherbergt. Nun gilt das Wahrzeichen Istanbuls als einsturzgefährdet!

Der 31 Hektar große überdachte Basar in Istanbul, der ca. 4000 Geschäfte umfasst, reizt nicht nur mit touristischen Angeboten wie Reisesouvenirs und Kitsch. Hier kann man herrlich zwischen Gewürzen und Teppichen, wertvollem Schmuck, Antiquitäten, sowie Lederwaren und Stoffen das orientalische Flair auf sich wirken lassen oder den einheimischen Käufern beim Feilschen zusehen, was wie ein Ritual zum Einkauf auf dem Basar dazugehört.

Kapali Carsi – der große Basar und seine Geschäfte

Lange Zeit galt der über 500 Jahre alte Basar am Bosporus als einer der wichtigsten Märkte und Handelszentren. Die Geschäfte und Stände sind nach ihren Waren sortiert, nach denen auch die Gassen benannt worden sind. So kann man sich sehr gut zwischen dem Getümmel orientieren. Aber nicht nur Läden sind hier angesiedelt, es gibt auch Ärzte, eine Post, Banken, Wechselstuben sowie eine Polizeistation. Kleine Cafés und Teestuben laden nach dem Einkaufsbummel zu einer Erfrischung ein. Im Mittelpunkt der prunkvollen, überdachten Gassen befindet sich unter einem Kuppeldach der Eski Bedesten. Ursprünglich war dieser Gebäudeteil als Schatzkammer angelegt worden. Hier sind noch heute die Geschäfte der Gold- und Silberhändler angesiedelt. Außerhalb der Öffnungszeiten sind die Tore deswegen verschlossen und von Sicherheitsbeamten bewacht.

Kapali Carsi – Istanbuls Wahrzeichen einsturzgefährdet!

Wer sich vom Charme des Wahrzeichen Istanbuls und seinen labyrinthartigen Gassen persönlich bei einem Türkeiurlaub verzaubern lassen will, der sollte sich beeilen. Laut Medienberichten ist der überdachte Teil des Kapali Carsi, der schon mehrere Brände überstand, nun einsturzgefährdet. Die Istanbuler Feuerwehr berichtet, dass das gut besuchte Bauwerk Jahr für Jahr um wenige Zentimeter zur Seite kippe und empfiehlt deswegen zum Schutz der Besucher die Schließung.

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