Masuren – Masurische Seenplatte in Polen

Masuren oder die Masurische Seenplatte ist wohlverdient eines der touristischen Highlights in Polen. Wer dem Trubel in Städten wie Warschau oder Krakau entgehen möchte kann in Masuren so richtig ausspannen, denn Seen gibt es genug, wo man sich ein einsames kleines Nest suchen kann, so wie die Störche die man hier zuhauf findet.

Mauren bezaubert Kanuten, Segler und Camper gleichermaßen, denn die Masurische Seenplatte bietet Natur pur genau so wie Badespaß und einige touristische Highlights. Sehr schön ist z.B. Mikolajki das von Reiseführern auch gerne das „Venedig von Masuren“ genannt wird. Von hier aus kann man mit welchem Wassergefährt auch immer zu einer Tour über die Seenplatte starten. Zudem gibt es hier großartige Fischrestaurants, die man unbedingt vor oder nach einem Seentrip aufsuchen sollte.

Masuren hat auch einen ähnlichen Charme ist nur viel günstiger und einen Markusplatz wie in Venedig sucht man auch vergeblich, dafür gibt es viele Möglichkeiten die Seele baumeln zu lassen. Statt der vielen Tauben sieht man auch eher Störche, die hier in Masuren sehr verbreitet sind.

Ist man mit dem Auto unterwegs sollte man auch auf Hindernisse von oben achten, denn Störche landen auch gerne Mal auf der Straße, wenn sie nicht auf den Dächern der Bauernhäuser nisten. Dort bleiben sie dann auch gerne stehen. Wer nicht von den Störchen Halt macht sollte dies unbedingt vor den Schlaglöchern tun, denn einige Straßen bestanden (zumindest vor ein paar Jahren) nur aus solchen, die auch recht tief waren.

Masuren in Literatur und Geschichte

Wer bei Masuren an „So zärtlich war Suleyken“ (Siegfried Lenz) denkt, liegt gar nicht falsch, denn es werden masurische Geschichten erzählt. Pferdekutschen sieht man allerdings seltener im heutigen Masuren.

In Masuren lag auch die im Zweiten Weltkrieg befestigte Wolfsschanze (Wilczy Szaniec). Heute erinnern nur noch ein paar einzelne Mauern an das ehemalige Hauptquartier der Wehrmacht in Polen. Obwohl diese Ruinen weit außerhalb liegen sind sie dennoch gut besucht. Die Besucher verteilen sich aber schnell über das große Areal, wenn es auch recht wenig zu sehen gibt.

Viel beeindruckender ist die Landschaft, die kleinen Ortschaften rund um die Seen und die kleinen Fischerboote, die hier morgens noch rausfahren.

Touren über die Masurischen Seen

Viele Veranstalter bieten auch Rundfahrten über die Seen an. Auch hier ist z.B. Mikolajki oder Nikolaiken (der Name kommt vom Schutzpatron dem Heiligen Nikolaus) der perfekte Startpunkt. Die Masurische Seenplatte ist nicht nur im Sommer eine Reise wert. Ich war damals im Mai dort und obwohl es nicht besonders warm war, schloss man die Landschaft sofort ins Herz.

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