Nordlichter in Skandinavien – Eine spektakuläre Erscheinung der Natur

Die Nordlichter sind gerade für Skandinavienurlauber immer wieder ein Erlebnis. Obwohl sich diese spektakuläre Erscheinung der Natur mittlerweile längst wissenschaftlich erklären lässt, geht von dem bunten Lichtspiel etwas magisches aus.

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Wenn der Himmel in Skandinavien in bunten Farben leuchtet, dann kann es sich nur um Aurora Borealis, auch bekannt als Polar- oder Nordlichter handeln. Viele beschreiben die bunte Erscheinung als das schönste Licht der Welt und sind von ihr jedes mal aufs Neue fasziniert. Die Farben in denen sie auftreten sind vielfältig, einmal scheint es gelb und orange, ein anderes mal grün, violett oder blau. Da Mischfarben aber ebenso möglich sind, werden die Nordlichter häufig auch als Regenbögen der Nacht bezeichnet. Die starke Leuchtkraft lässt sie magisch erscheinen, weshalb es sich durchaus lohnt bei einem Besuch im hohen Norden auf eine klare Polarnacht zu warten um das Spektakel beobachten zu können.

Die Entstehung der Nordlichter

Wissenschaftlich gesehen zählen die Nordlichter zu den Elektrometeoren, also Erscheinungen auf der Erdoberfläche die durch elektrische Ladungen verursacht werden. Beim Auftreffen der geladenen Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre werden die einzelne Bestandteile der Luft zum leuchten angeregt. Dieses Phänomen ist meist in den Polargebieten um die 60° nördlicher oder südlicher Breite zu beobachten, da das Magnetfeld der Erde das elektrisch geladene Plasma zu den magnetischen Polen lenkt.

Aber auch Kernwaffentests können die bunten Lichter auslösen. So begann im Jahre 1962 der Himmel in den USA zu leuchten, nachdem die Amerikaner den sogenannten Starfish-Prime-Test durchgeführt hatten.

Wo und wann kann diese Erscheinung der Natur beobachtet werden?

Die beste Zeit Nordlichter zu Gesicht zu bekommen ist der Zeitraum zwischen September und März. Besonders schön ist es im Dezember, wenn viel Schnee liegt und die Luft selbst wieder trockener wird, denn dann wird die Leuchtkraft der Polarlichter wieder intensiver. Zusätzlich wird das Licht vom Schnee auf der Erde reflektiert, sodass es den Anschein macht, als würde der ganze Himmel leuchten.

Schweden, Norwegen oder Finnland sind übrigens gleichermaßen geeignet um dieses Naturphänomen zu beobachten, entscheidend ist dabei nur die Nähe zum Polarkreis. Eine Garantie, die bunten Lichter zu sehen gibt es jedoch auch dann nicht, denn im Falle eines Schneegestöbers beispielsweise bleibt einem die freie Sicht auf den Nachthimmel verwehrt. Es ist also zu empfehlen mehrere Tage im Norden einzuplanen, wenn man die Aurora Borealis live miterleben möchte.