Pico in Portugal – Weinbau und Walbeobachtung auf den Azoren

Zu Portugal gehören bekanntlich auch die Azoren, auf deren zweitgrößter Insel Pico sich ein kleines Paradies verbirgt. Weite grüne Hügel, schroffes Bergland und wunderschöne Küstenstreifen laden zum Verweilen und Entdecken ein.

Benannt ist die Insel nach dem Vulkan Ponta de Pico, der mit 2.351 m die höchste Erhebung Portugals darstellt. Jährlich werden etliche Kletter- und Trekkingfreunde von ihm angezogen. Der Berg ist sozusagen das Herzstück der 42 km langen und 15 km breiten Insel.

Doch Pico hat natürlich weit mehr zu bieten. Die umliegenden Gewässer sind reich an Walen. So spielte der Walfang bis zum Jahr 1987 eine große Rolle. Doch dieser wurde dann zum Glück aufgegeben und Pico hat sich dem Schutz der Tiere verschrieben. Jedes Jahr kommen etliche Besucher auf die Insel um die Wale zu beobachten. Und tatsächlich stehen hier die Chancen einen zu sehen besonders gut.

Vom Fährhafen Madalena und vom ehemaligen Stützpunkt der Walfänger, Lajes do Pico, starten nun Schlauchboote um die Meeressäuger aus der Nähe sehen zu können. In Lajes gibt es auch ein Walfangmuseum, das sich dessen Geschichte, aber auch dem Schutz der Tiere verschrieben hat. In Madalena hat man sich auch auf Touren spezialisiert, bei denen man zusammen mit wildlebenden Delfinen schnorcheln oder schwimmen kann.

Pico ist ebenfalls bekannt für seine grandiosen Weine, in der Regel schwere rote. Die vulkanische Erde verleiht ihm ein einzigartiges Aroma, das es so auf der Welt kein zweites Mal gibt. Im 19. Jahrhundert galt der Wein aus Pico als einer der besten Europas und wurde bis an den Zarenhof nach Sankt Petersburg exportiert. 2004 wurde die Weinbaukultur der Insel von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

Pico verspricht einem also Schlemmereien, Ruhe, Entspannung und wunderschöne Naturerlebnisse. Eine Reise lohnt sich immer…

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