Urlaub am Kap der Guten Hoffnung

Das Kap der Guten Hoffnung, heute ein beliebtes Reiseziel im Süden Afrikas, verdankt seinen Namen der Felslandschaft unter Wasser, deren Spitzen auch auf Entfernung gut zu sehen sind. So will es die Legende.


Gefürchtet von Seefahrern

Bei den Seefahrern vergangener Zeiten war das Kap eher weniger beliebt, sie schlugen lieber einen Bogen darum. Die vielen Wracks am Meeresboden zeigen, dass nicht alle es geschafft haben. Die raue, kaum bewachsene Felsküste hat ihren eigenen Charme. Die Trennungslinie zwischen den Ozeanen liegt übrigens noch etwas weiter südlich am Nadelkap. Kapstadt zählt Jahr für Jahr zig Millionen an Besuchern. Wo einst mit Sklaven gehandelt wurde, gibt es heute frisches Gemüse. Die Nachfahren der im 17. Jahrhundert verschleppten Asiaten wohnen jetzt in Boo Kaap.

Blühende Natur

Das Parlamentsgebäude liegt direkt an der Eichenallee, mitten im botanischen Garten, der seit 1652 als Vitaminlieferant für die Seeleute der Ostindischen Handelsgesellschaft diente und als Keimzelle von Kapstadt angesehen wird. Teiche und Springbrunnen, alter Baumbestand, exotische Pflanzen und Tiere machen den Aufenthalt angenehm. Auch das Archiv und die Museen des Landes haben hier ihren Platz gefunden.

Kapstadts Geschichte erleben

In der Innenstadt wird die Geschichte lebendig. „City Bowl“ zwischen Lions Head und Tafelberg weist so viele Baustile auf, wie das Land Phasen der Entwicklung durchlaufen hat. Für afrikanische Verhältnisse beinahe antik zu nennende Zierbauten früherer Zeiten stehen funktionalen Gebäuden der Moderne gegenüber. Gerade das abrupte Nebeneinander verschiedener Epochen macht das besondere Flair der Stadt am Kap der Guten Hoffnung aus. Viktorianische Häuser stehen an der Long Street, die Heerengracht / Adderly Street / Government Avenue führt vom Hafen bis zum Tafelberg, der bequem zu Fuß erreichbar ist.

Einkaufsbummel in Kapstadt

Parallel zur Adderly Street liegt St. George’s Mall, zum Shoppen und zum Bummeln ist aber auch die Long Street bestens geeignet. Nicht nur aufgrund ihrer Ausgedehntheit, sondern auch wegen der bunten Mischung aus Gewerbetreibenden und Nationalitäten, die sich im Farbenmix widerspiegelt.