Wintersporttrends 2017: Snowfen, Airboarding und Co

Wintersporttrends 2017: Snowfen, Airboarding und Co

Runter kommen sie immer: Neben den guten alten Ski gibt es mittlerweile auch andere Fortbewegungsmittel, mit denen man die Abfahrt nehmen kann. Ein Luftkissen gehört dazu.

Snowfen: Windsurfen auf Schnee und Eis

Man nehme ein Surfbrett, setze es auf scharfe Kufen, suche sich dann einen zugefrorenen See und setze das Handsegel – und schon snowft man übers Eis, genügend Wind vorausgesetzt. Alternativ geht es auch auf verschneiten Flächen. Dabei kann man mit dem Brett durchaus Fahrt aufnehmen: Bis zu 80 Stundenkilometer sind drin. Und das Schönste: Snowfen lernt sich leichter als konventionelles Windsurfen, denn man muss nicht auf den Wellen balancieren.

Airboarding: Abfahrt mit viel Luft unterm Bauch

Airboarding heißt ein neuer Wintersport-Trend, der von der Körperstellung her nur noch wenig mit einer Skiabfahrt gemein hat: Der Airboarder liegt dabei nämlich bäuchlings auf einem Airboard. Dabei handelt es sich um ein Hightech-Luftkissen, das mittels Körperverlagerung bei der Abfahrt gesteuert werden muss. Der Boarder hält sich dabei an zwei Griffen fest. Gebremst wird entweder, indem das Airboard quergestellt wird oder man die Füße dazu zur Hilfe nimmt. Das Board macht dabei ziemlich Tempo: 40 Stundenkilometer sind es im Durchschnitt, der Weltrekord liegt zurzeit bei knapp über 140 Stundenkilometern.

Weitere Trendsportarten, die im Winter betrieben werden

Neben dem Airboarden und dem Snowfen gibt es noch andere aktuelle Wintersporttrends: Zum Beispiel das Skitourengehen. Ganz neu ist diese Skisportart allerdings nicht: Das Bergsteigen auf Skiern gab es bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Damals gab es noch keine Liftanlagen, und deshalb musste man noch mit Skiern den Berg hinauflaufen, bevor es zur Abfahrt durch den Pulverschnee ging.

Ein weiterer Trend ist das Fahrradfahren im Schnee: Beim Fatbiken werden Mountainbikes mit XXL-Reifen ausgerüstet, die mit besonderen Spikes ausgerüstet sind – sie sorgen im tiefen Schnee für den richtigen Grip.

Andere tauschen den Drahtesel gegen ein Pferd oder Auto: Skijöring stammt aus Skandinavien und findet zurzeit immer mehr Anhänger. Bei diesem Sport lässt der Skifahrer sich an einem Seil von einem Pferd oder Auto ziehen. Dabei ist Körperbeherrschung gefragt, denn sonst landet der Skifahrer durch die entstehende Fliehkraft schnell einmal unfreiwillig im Schnee.

Last but not least ist das Snowkiten im Kommen: Kitesurfer jagen auf Snowboards oder Skiern über vereiste Seen und vollführen dabei am Lenkdrachen allerlei Akrobatik. Voraussetzung ist natürlich, dass genug Wind für den Schirm vorhanden ist.

Bildquelle: Pixabay, stubaital, 2288887_1280

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