Eine Radtour durch Island – Erfahrungen und Tipps

Radtouren in Island sind vielfältig, können von ihren Strecken her auf vielerlei Weise koordiniert werden und bieten beeindruckende Landschaftserlebnisse. Einige Grundsätzlichkeiten gelten jedoch immer – unabhängig, über welche Wege genau und für wie lange man einen solchen Urlaub plant.

Wichtige Tipps zum Radeln auf der Insel

Neben der Landessprache, die Außenstehenden zumeist fremd ist, können für eine nützliche Konversation Englisch-, aber auch Dänisch-Kenntnisse auf der Insel herangezogen werden. Der deutsche Personalausweis legitimiert automatisch zu einem Aufenthalt von drei Monaten. Wie im Flugzeug auch, so können Fahrräder auch direkt in Island im Bus mitgenommen werden. In den Monaten Juni bis September sind die Temperaturen für Bundesbürger verhältnismäßig erträglich, am wärmsten ist es regelmäßig im Juli. Für aktuelle Entwicklungen und Öffnungszeiten auf dem Markt der Jugendherbergen, Ferienwohnungen, Campingplätzen oder sogar preisgünstigen Hotels lässt sich das isländische Fremdenverkehrsamt in Deutschland (Neu-Isenburg) konsultieren. Man rät stets, für mehrere Tage Nahrungsmittel und genügend Ersatzteile auf dem Fahrrad mitzuführen. Starke Winde und plötzliche Regenfälle können es mit sich bringen, dass einige Tourentage mit Stillstand und Auzfenthalt im Zelt verbracht werden. Hierfür gilt es, vorzusorgen. Um warme Kleidung sowie Zelte mit erforderlichem Isolationsschutz zu erwerben, empfehlen sich Militärausstattungsgeschäfte. Diese führen auch Reiseradios – ein auf Island wichtiges Utensil, um auch auf der Strecke über Wetterberichte informiert zu bleiben. Wird nämlich zu unvorteilhaftes Wetter angekündigt, rät man im Allgemeinen dazu, erst einen Tag später von einem sicheren Ort aus überhaupt weiter zu fahren.

Weitere Informationen über Island

Jede Radtour kann völlig individuell geplant werden – attraktiv ist es, die Rundstraße entlang der Küstenlinie zu befahren. Diese ist generell asphaltiert, jedoch im Norden gibt es vereinzelt Schotterstrecken. Gerade letzteres ist im Landesinneren üblich. Im Folgenden werden nun noch einige Orte und Sehenswürdigkeiten erwähnt, die Island ausmachen. Hierzu gehören die Geysire, weiten Landschaften, Vulkane und Berge. In der Hauptstadt Reykjavik befindet sich gewissermaßen das Kulturzentrum Islands. Universitäten, Museen, historische Stätten, das Konzerthaus, die Nationalbibliothek und mehr klassifizieren diesen Ort (von rund 100.000 Einwohnern) als interkulturelle Begegnungsstätte. In den Wintermonaten werden die Gehwege unterirdisch durch abgeleitete Heißwasserquellen beheizt. Der internationale Flughafen Islands befindet sich in Keflavik (rund 15.000 Einwohner) und ist 40 Kilometer von Reykjavik entfernt. Auch hier sind historische Stätten bis aus dem 19. Jahrhundert vorhanden. Der Nationalpark Skaftafell ist der größte in Europa – mit rund 5.000 Quadratkilometern an Fläche. Gletscherläufe, auch ein ca. 230 Meter tiefer Wasserfall, Vulkangestein, ein Birkenwald und üppige Vegetation zeichnen diese geschützte Landschaftsfläche aus. Seit 1967 (einhergehend mit der Gründung) weiden hier keine Schafe mehr. Diese sind überall sonst auf Island frei aufzufinden, durch diese Maßnahme konnte der Nationalpark sich in üppiger Vegetation entwickeln. Wander- und Radwege machen den Park zugänglich – dies gilt ebenfalls für Landmannalaugar. Diese Gegend gilt als eine der faszinierendsten des Landes – vor allem wegen der vulkanischen Erscheinungen und der farbigen Berge. Auch hier herrscht Naturschutz. Seyðisfjörður hat etwas mehr als 700 Einwohner. Sie ist Anlaufpunkt der einzigen Autofähre, die Island mit dem europäischen Festland verbindet (über Dänemark und die Färöer Inseln).

Bild gefunden bei: akiebler – Fotolia

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