Luxuscamping hat einen Namen: Glamping

Glamping leitet sich von Glamorous Camping ab, was zu Deutsch so viel bedeutet, wie glamouröses Campen. Dabei hat Glamping mit dem klassischen Camping nicht mehr viel zu tun, vielmehr wird hier in luxuriös und komfortabel ausgestatteten Zelten oder Outdoor-Behausungen genächtigt, ein Hauch von Abenteuer bleibt aber trotzdem erhalten. Da immer mehr Reisende auf diesen Trend aufspringen, gibt es auch mehr und mehr „Zeltplätze“ für ausgesprochene Luxuscamper.

Luxuscamping hat einen Namen: Glamping

Weltweites Glamping Phänomen

Während man auf einem gewöhnlichen Campingplatz sein spartanisches Zelt aufstellt und meist nicht mehr als 20 bis 30 Euro pro Nacht bezahlt, sieht das beim Glamping schon ganz anders aus. Überdimensionale Zelte warten hier auf die Reisenden, ausgestattet mit allem Chi-Chi, das der gehobene Gast auch von einem Luxushotel erwartete dürfte. Vom Kingsize-Bett bis zur luxuriösen Regendusche findet man jeden erdenklichen Komfort, der das Zelten angenehmer gestaltet.
Dieses glamouröse Camping hat natürlich auch einen stolzen Preis: Bis zu 1.000 Euro pro Nacht sind keine Seltenheit. Dafür befinden sich die Lodges mit ihren Riesenzelte aber auch an den schönsten Flecken der Erde.

Glamping-Plätze rund um den Globus

Ein atemberaubendes Glamping-Areal findet sich auf Moyo Island in Indonesien. Im Aman Resort stehen 20 Luxuszelte in unmittelbarere Nähe zum Strand. Mit einer Größe von rund 60 Quadratmetern bieten die klimatisierten „Zelte“ üppige Platzverhältnisse und sind ausgestattet mit feinsten Hölzern, feinem Garn und traditionellem Handwerk der Ureinwohner. Dabei kann man zwischen zwei Zeltarten auswählen – denen, die direkt am Meer liegen oder denen, die in den Dschungel eingebettet sind.

Ein besonderes Erlebnis bietet auch das EcoCamp in Chile. Die golfballartigen Zelte bietet nicht nur einen beeindruckenden Blick auf den Nationalpark Torres del Paine, sondern auch freien Blick in den Sternenhimmel. Hier ist zwar auch jeder Komfort vorhanden, dennoch steht hier das Abenteuer-Feeling im Vordergrund. Strom wird übrigens nur durch Solar- und Windenergie erzeugt.

Wenn es ums Glamping geht darf natürlich auch Kalifornien nicht fehlen. Das Treebones Resort hält für seine Gäste 16 Jurten bereit, in denen es an nichts mangelt – ein traumhafter Blick auf den wilden Pazifik inklusive.
Nur auf den ersten Blick etwas spartanischer wirken die Zeltunterkünfte im Sal Salis Ningaloo Reef in Westaustralien. Direkt in den Dünen des Cape Range National Parks befinden sich 9 Luxuszelte nur wenige Meter entfernt vom Meer.

Glamping geht auch im Winter

Zu guter Letzt sei hier noch das Whitepod Resort in unmittelbarer Nähe zur Bergkette „Dents-du-Midi“ genannt. Geschlafen wird hier auf 1.500 Metern Höhe in Zelten, die aussehen wie Hightech-Iglus. Viel warmes Holz, Felle und ein großer Ofen sorgen bei den Gästen für wohlige Atmosphäre und jedes der 15 Zelte bietet den eindrucksvollen Blick ins Tal. Umgeben von Schnee, Wäldern und Bergen mischt sich zum feinen Luxus das Gefühl unmittelbar in der Natur zu campen – nur, dass es sich dabei um Glamping handelt.

Bildquelle: Petra Heveroch – Fotolia

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